Soziale Kompetenz

Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler pflegen einen von gegenseitiger Wertschätzung und Höflichkeit gekennzeichneten Umgang miteinander. In der wöchentlichen Klassenlehrerstunde eingeübt wird, dass die Schülerinnen und Schüler selbständig ihre Angelegenheiten besprechen und regeln. Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen, einmal durch Dienste in den Klassen, aber auch in der Mentoren-AG, in der gezielt Verantwortung für jüngere Schülerinnen und Schüler übernommen wird.

In der Verpflichtung zu sozialen Aktivitäten pro Klasse und Schuljahr geht die Übernahme von Verantwortung über die Schule hinaus.

Wichtig ist der Schule in dem Zusammenhang auch, dass das Einhalten von Regeln und Tugenden wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit unbedingt eingeübt wird, damit soziales Miteinander funktioniert.

Das Lernen soll durch das Einhalten von Regeln unterstützt werden: Wesentlicher Bestandteil dazu ist unsere Schulcharta.
Darüber hinaus wurde beschlossen, dass jede Klasse sich selbst Klassenregeln erstellt.

Großen Wert legen wir auf Pünktlichkeit, weswegen diese einen eigenen Punkt in der Schulcharta beansprucht.

 

AUS DEM SCHULPROGRAMM:

Förderung sozialer Kompetenz:
Aktivitäten und Projekte

Die Vermittlung von sozialen Schlüsselqualifikationen erfolgt auch dadurch, dass Schüler und Schülerinnen sich in der Gesellschaft sozial engagieren oder an Projekten, die soziales Verhalten in besonderer Weise fördern, teilnehmen. Deshalb sind in den einzelnen Jahrgängen soziale Aktivitäten und Projekte verpflichtend geplant, die vom Klassenlehrer oder Fachlehrern im Unterricht vorbereitet werden.

5. Klasse:
Weihnachtspäckchen für Kinder in Not

Die Rudolf-Walther-Stiftung ruft jährlich dazu auf, Päckchen für bedürftige Kinder in Osteuropa zu spenden. In einer gemeinsamen Aktion sollen die Schüler/innen Päckchen in Größe eines Schuhkarton mit Spielsachen und Süßigkeiten füllen und an den angegebene Sammelstellen abgeben.

6. Klasse
Flötenvorspiel in einer sozialen Einrichtung

Als Abschluss des zweijährigen Flötenunterrichts wird in einer sozialen Einrichtung – Altenheim, Kinderkrankenhaus – ein kleines Konzert der eingeübten Lieder gegeben.

7. Klasse
PiT (Prävention im Team) findet verbindlich in der 7ten Jahrgangsstufe statt.

Die Idee von PiT – Hessen ist nicht die Lösung von bereits bestehenden Konflikten, sondern ein Verhalten anzutrainieren, bei denen Konflikte und Gefahrensituationen erst gar nicht entstehen.

Das heißt: Wir sensibilisieren für Formen der Gewalt.

  • Wir simulieren im Rollenspiel Mobbingsituationen, Bedrohung, Rippen, Belästigung etc. und spielen Handlungsoptionen für „Opfer“ und „Helfer“ durch.
  • Wir trainieren ein aufmerksameres Verhalten auf der Straße, dem Schulweg, an Haltestellen, im Bus, in der U-Bahn, so dass man gar nicht in die Nähe von „Ärger suchenden“ Leuten gerät.
  • Es werden ausschließlich gewalt – und aggressionsfreie Handlungsoptionen gesucht.
  • Wir finden gemeinsam Ideen, die es dem potentiellen Opfer ermöglichen, Konflikten aus dem Weg zu gehen.
  • Viele Schüler erfahren zum ersten Mal, dass es auch coole und clevere Möglichkeiten gibt, Konflikte zu vermeiden und dass man nicht jeden Kampf annehmen muss.

8./9. Klasse
Schülermentoren

Tage der Orientierung
Die von verschiedenen Organisationen angebotenen Tage der Orientierung sollen den Schüler/innen helfen, Lebenskonzepte in der Gemeinschaft zu entwickeln.

9. Klasse
Aids-Sammlung

Am Weltaidstag gehen die Schüler/innen und beteiligen sich an der Aids-Sammlung. Dies wird vom Biologie-Unterricht organisiert.