Informationen von Eltern für Eltern

Sehr geehrte Eltern der Louise-von-Rothschild-Schule,

im Folgenden finden Sie Links für die Ausbildungssuche ihrer Kinder.

Ausbildungsplatzbörse

Mit freundlichen Grüßen

Ikram Bouraauan

Veranstaltung „Talentum“

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 3.3.2015 fand die Veranstaltung „Talentum“ statt. Hierzu folgender Bericht:

„Wissen Jugendliche zu wenig über die Karrierechancen einer Berufsausbildung? Ist eine akademische Laufbahn die einzig Erfolg versprechende Option?“

Am 3. März 2015 veranstaltete das Institut für Talententwicklung gemeinsam mit der Deutschen Bank in der Konzernzentrale in Frankfurt (Main) die 4. TALENTUM – Tagung für Berufsorientierung. 

Das aktuelle Thema wurde in Vorträgen von Experten aus Wirtschaft, Hochschule und Wissenschaft beleuchtet und anschließend zur Diskussion gestellt. Mehr als 180 Personen sind der Einladung gefolgt, darunter Personal- und AusbildungsleiterInnen, LehrerInnen, PersonalreferentInnen, StudienberaterInnen, Fachleute aus Verwaltung und Politik sowie Eltern(vertreterInnen).   

Ziel war es, einen Raum zu schaffen, um erfolgreiche und innovative Projekte vorzustellen. 

Die Begrüßung wurde von Herrn Oliver Stoisiek, Leiter Berufsausbildung Deutsche Bank übernommen. Kernaussagen:

  • 2013 gab es deutschlandweit mehr Studierende als Auszubildende
  • 2014 wird die Zahl der Auszubildenden unter 2 Mio. fallen. Dies ist der niedrigste Stand seit 20 Jahren!

Auch Herr Raettig, Stadtrat der Stadt Frankfurt hat ein Grußwort gesprochen:

  • Die Politik ist verantwortlich für die Infrastrukur – sieht sich hier als sehr erfolgreich.
(Auf die Schulsanierung angesprochen, fand er meine Darstellung „als übertrieben“. Die Stadt Frankfurt „tut mehr als genug“ (O-Ton)

Fachvorträge wurden gehalten von

1. Dr. Wolfhart Burdenski, Leiter Human Resources, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Sprungbrett Berufsausbildung? Perspektiven in der Industrie 

Kernaussagen:

  • Der Trend zur formalen Höherqualifikation verläuft – noch – ungebremst
  • Auch der Trend zum „white-collar-job“ hält an
  • Bachelorabschlüsse werden in den Markt der bisherigen dualen Ausbildung drängen
  • …aber der Berufseinstieg gelingt mit dualer Ausbildung leichter als „studiert“
  • Die Spitzenpositionen werden von spitze ausgebildeten Leuten besetzt
  • …aber viele Akademiker werden Enttäuschungen erleben, was Gehaltsfragen und Einstiegschancen angeht („Elite per se“ war gestern)

2. Dr. Christof Riess, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main

Zukunft Duale Bildung – Duale Bildung für die Zukunft

  • Duale Ausbildung ist der erster Step auf der Karriereleiter
  • Vorteile: Praxisnahe Ausbildung, Abwechslung in der Ausbildung durch den Wechsel
  • Fachkräftemangel: gute Aussichten auf Weiterbeschäftigung (gegenüber 35% Studienabbrecher !)
  • Internationale Anerkennung der deutschen Berufsausbildung und z.Zt. starkes Intersse aus dem Ausland klar strukturierte Ausbildungszeit: feste Einsatzgebiete, Stundenpläne undPrüfungstermine

Die Handwerkskammer bietet Infoveranstaltungen auf Elternabende an und betreut z.Zt. maßgeblich Hauptschulen im Handwerksunterricht und sendet „Ausbildungshelfer“ (Meister) in die Schulen. Angesprochen auf den neuen Schulentwicklungsplan, und dem damit einhergehenden „Tod der Hauptschulen“ war die Meinung, dass das „Zielpublikum“ schon heute in Realschulen als auch Gymnasien zu finden ist. Eine Ausweitung der Programme auf Gymnasien ist vorgesehen!

3. Dr.-Ing. Roland Steck, Akademischer Geschäftsführer des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Darmstadt

Ein modernes Ingenieurstudium an einer technischen Universität – reicht das Abitur?

  • Eine Entscheidung zur Berufswahl nicht vor sich hinschieben! (eine falsche Entscheidung ist besser als keine Entscheidung!)
  • Nicht studieren, weil man nicht weiß, was man machen soll!
  • 50 % Studienabbrecher im 1. und 2. Semester (es werden Eingangsfeststellungsverfahren eingeführt)
  • Was kann ich gut? Was liegt mir? (Leute fragen,  die einen gut kennen!)
  • In der Ausbildung richtig rein knien! (Ich kann nur die Dinge gut, die ich regelmäßig geübt habe!)
  • Konkrete Ziele setzen

4. Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung

Kreuzungen statt Einbahnstraßen. Warum wir ein durchlässiges Bildungssystem brauchen

  • Fachkräftemangel nimmt zu
  • Stärken der Berufsbildung werden nicht mehr ausgeschöpft
  • Berufsbildung läuft Gefahr, bedeutungsloser zu werden
  • Bildungspolitische Maßnahmen: – Erhöhung des Angebots und der Nutzung der Weiterbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten – Reduzierung von Schulabgängern ohne formalen Abschluss – Reduzierung der Abbrecherquoten sowohl im berufsbildenden als auch akademischen Bereich – Mehr Jugendliche mit „schlechten“ Startbedingungen zu einem beruflichen Abschluss zu führen – Nachqualifizierung auch von älteren Erwerbspersonen (auch NfQ) – Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen – Erhöhung der Attraktivität der beruflichen Bildung, insb. für Schüler die das Potenzial zur Erlangung der Hochschulreife besitzen – Durchlässigkeit (duale Studiengänge, DQR Bridge 5-Projekt, Berufslaufbahnkonzept)

Gruß,

Gabi Biehl

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CleverCard Frankfurt

Sehr geehrte Eltern,

Die CleverCard Frankfurt wird durch die Stadt Frankfurt am Main finanziell unterstützt und ist deshalb besonders günstig!

Bei den Eltern tauchen bezüglich der Fahrwege zur Schule der Kinder Fragen unter vielen auf:

  • Wie kommt mein Kind in die Schule?
  • Welche Fahrkarte ist am günstigsten?

Wir möchten den Eltern eine Entscheidungshilfe an die Hand geben.

Bei Anspruch auf Schülerbeförderungskosten nach § 161 HSchG erstattet das Stadtschulamt auf Antrag die Fahrtkosten in Höhe des günstigsten Tarifes für den Schulbesuch. In der Regel ist dies die CleverCard Frankfurt. 

Die vielen weiteren Vorteile für die Schülerinnen und Schüler – wie zum Beispiel die Gültigkeit im gesamten RMV-Gebiet während der hessischen Schulferien –  finden Sie unten in der anhängenden Broschüre. 

Mit freundlichen Grüßen 

i.A. Rita Machold

Diplom-Kauffrau

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Berufsorientierung zur Ausbildung / Studium:

Im Folgenden sind einige Internetseiten zum Thema Berufsorientierung aufgeführt:

www.meine-zukunft-beginnt-hier.de

www.abs24.de

www.visigator.de

www.berufsbildungsmesse.de

www.bildunghoch2.de

www.lehrstellenportal.de



www.meine-zukunft-beginnt-hier.de

Unter www.einstieg.com/eltern/elternratgeber.html finden Sie einen kostenlosen Elternratgeber mit Tipps zur optimalen Unterstützung der Studien- und Berufswahl zum Download. 

Interessante Seiten bzgl. Ausbildung und Praktikum:

http://www.ihk-praktikumsportal.de/inhalte/Schueler/

http://www.frankfurt-main.ihk.de/berufsbildung/marktplatz/lehrstellenboerse/

http://www.hwk-rhein-main.de/de/84/lehrstellen-praktika.html

Viel Erfolg!

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Mobbingberatung für Schüler, deren Eltern und Lehrer

Staatliches Schulamt Frankfurt Stuttgarter Straße 18-24 60329 Frankfurt am Main
Tel: 069 38989 285

Mobbingberatung für von Mobbing betroffene Schüler und Schülerinnen,

für deren Eltern,
10:00 – 16:00 Uhr für Lehrer, die in den fraglichen Klassen unterrichten.

Dienstag,
Tel: 069 38989 285

Dr. Peter Rosenkranz                      

Mail: mobbingberatung@f.ssa.lsa Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .hessen.de

Ziel einer Beratung ist, dass Betroffene Handlungsmöglichkeiten für sich finden. Zusammen suchen wir nach konkreten Veränderungen, mit denen neue Erfahrungen gemacht werden können.

Eltern haben Möglichkeiten unterstützend zu wirken. In welcher Weise dies geschehen kann, wird gemeinsam überlegt.

Die zentrale Rolle bei der Beendigung einer Mobbingstruktur spielen allerdings die Lehrer, die oft nicht auf Mobbinginterventionen vorbereitet sind. Auch hier gilt es, Handlungsmöglichkeiten, kurzfristig und auf lange Sicht, zu finden und diese im Alltag umzusetzen.

Dieses Angebot findet im Rahmen des Staatlichen Schulamtes Frankfurt statt, es ist kostenfrei.

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Regelung: Geschenke an Lehrer/innen

Liebe Schulelternbeiräte an Frankfurter Schulen,

in der Presse war in letzter Zeit einiges zu lesen zur Frage, ob Lehrerinnen und Lehrer Geschenke erhalten dürfen und wenn ja, in welcher Höhe. 

Für Frankfurt gibt es nun ein Schreiben des Stellvertretenden Amtsleiters des Staatlichen Schulamts, in dem er auch auf die Verwaltungsvorschrift über die Annahme von Belohnungen und Geschenken verweist, die angehängt ist.

Darin steht: 

  • Lehrerinnen und Lehrer dürfen Bargeld oder Gutscheine grundsätzlich nicht annehmen.
  • Geschenke bis 10,00€ „geringwertige Aufmerksamkeiten in einfacher Ausführung wie Kalender, Stifte oder Schreibblocks“ dürfen angenommen werden
  • Bei Geschenken zwischen 10,00€ und 75,00€ muss der Schulleiter im Einzelfall entscheiden. Dabei ist entscheidend der Wert des Geschenkes und nicht die Anzahl der Schenkenden (z.B. bei einem Sammelgeschenk der Klasse).
  • Bei Geschenken im Wert von über 75,00€ muss ein Antrag bei dem Hessischen Kultusministerium gestellt werden, ob die Lehrkraft das Geschenk annehmen darf.

Diese Regelungen gelten auch ausdrücklich dann, wenn das Verhältnis zwischen Lehrer und Schenkendem beendet ist (Schüler oder Lehrer verlassen die Schule).

Diese Regelungen gelten für verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer und  für angestellte Lehrerinnen und Lehrer gleichermassen.

Da wir es wichtig finden, dass Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern bei den Lehrkräften mit einem Geschenk ihren Dank aussprechen  und die Anerkennung der geleisteten Arbeit zeigen können, empfehlen wir, dieses Thema in einer Elternbeiratssitzung zu besprechen und für die Schule eine konkrete Vereinbarung zu treffen, um nicht Lehrerinnen und Lehrer in eine unangenehmen Situation zu bringen.